#25 Ein Unternehmen, das nur mit Dir läuft, ist kein Unternehmen
Shownotes
Ein Unternehmen, das nur mit Dir läuft, ist kein Unternehmen. Das sind Arbeitsplätze mit Personal.
Sei kurz ehrlich mit Dir:
- Du bist morgens der Erste, abends der Letzte – und dazwischen läuft jede Entscheidung über Deinen Tisch.
- Die Preise wohnen nur in Deinem Kopf. Ohne Dich geht kein Angebot raus.
- Nach zwei Wochen Urlaub warten 800 unbearbeitete Mails – falls Du überhaupt Urlaub machst.
Zwei von drei treffen zu? Dann ist diese Folge für Dich.
Diese Woche in Olafs Beratung: Eine Bank verweigert einem Unternehmer den Kredit. Nicht wegen der Zahlen – sondern weil ohne ihn der ganze Laden zusammenbricht.
Was Du mitnimmst:
→ Die Maschine, die Deine Strategie liefert: Menschen, Prozesse, Produkte – und der Rahmen, den fast alle unterschätzen
→ Warum Selbstständige 53 Stunden pro Woche arbeiten – und wie wenige davon echte Unternehmer-Arbeit sind
→ Warum ein Eselhof an der Ostsee die Schuhgrößen seiner Besucher kennt – und was Dein Betrieb davon lernen kann
Jetzt hören: 30 Minuten. 1 Thema. 3 Learnings. Sofort umsetzbar.
In 14 Tagen: die dritte Säule – Controlling. Keine Sorge: Es wird nicht so trocken, wie es sich anhört.
Jede Folge: 30–60 Minuten. 1 Thema. 3 Learnings. Sofort umsetzbar.
🌐 Mehr über Olaf Rosenbaum: https://www.rosenbaum-consulting.de 💼 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/olafrosenbaum/
Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Freude Nachbarn-Landsleute, hier ist Olaf Rosenbaum.
00:00:04: Hier ist Chefsache Krise der Podcast für Unternehmerinnen und Unternehmer.
00:00:09: Was machen wir heute?
00:00:10: Heute reden wir über Säule zwei der Steuerbarkeit von Unternehmen nämlich über das Operating Model.
00:00:18: Ich habe es dir in der letzten Folge versprochen.
00:00:21: Heute kläre ich die Frage läuft dein Unternehmen weil das System das Unternehmen trägt oder läuft ein Unternehmenvolumen jeden Morgen um sechs Uhr im Büro bis und abends als letztes Licht ausmacht?
00:00:30: Und wenn ich meinen Job heute gut mache, dann hast du am Ende dieser Folge drei Dinge mitgenommen.
00:00:36: Nummer eins – was ist überhaupt ein Operating-Model?
00:00:39: Nach meiner Lesart, es gibt da fünfzig Milliarden Büger drüber aber meiner Meinung nach besteht Operating Model aus Menschenprozessen und Produkten.
00:00:47: Aufmerksamheurer werden sagen, da haben wir doch schon mal ja, Menschen benutzen Prozesse um Produkte, Klammeraufdienstleistung, Klama Zoo herzustellen, Menschenprozesseprodukte und das Ganze eingerahmt von Daten von IT und Achtung KI.
00:01:04: Und dieses Operating Model sollte bitte gerne eine Maschine sein, die die Strategie quasi in die Realität umsetzt.
00:01:16: Learning Nummer zwei ist woran erkennst du dass du selbst das Operating Modell bist?
00:01:22: Was dich diese Abhängigkeit tatsächlich kostet in Zeit, in Geld oder am Ende auch in Unternehmenswert was viele vernachlässigen bis es dann irgendwann mal so weit ist und die ganz erschrocken sind, dass der Laden nix wert ist.
00:01:34: Und drittens wie du anfangen kannst ein System zu bauen das ohne dich läuft nicht als einen riesen Mammutprojekt sondern als eine Entscheidung pro Woche oder vom Jahr aus wenn du schnell sein willst einer Entscheidung pro Tag.
00:01:49: los geht's.
00:01:50: Lass uns mal kurz sortieren wo wir stehen.
00:01:51: in Folge dreiundzwanzig habe ich dir gesagt.
00:01:53: Krise isst der Verlust von Steuerbarkeit und die Steuerbarkeite eines Unternehmens Route auf drei Säulen, nämlich Strategie, Operating Model, Controlling.
00:02:03: Das ist das SOC-Modell und in der letzten Folge haben wir die erste Säule geklärt, nämlich die Strategie also die Frage wohin du mit deinem Unternehmen willst?
00:02:11: Für wen du da bist, für wen du ganz bewusst nicht da bist und woran du erkennst dass du auf dem richtigen Weg bist.
00:02:18: Nehmen wir mal an!
00:02:19: Du hast deine Hausaufgaben in den letzten vierzehn Tagen gemacht.
00:02:22: Du hast dir die neunzig Minuten aus dem Chefsacher Krisetip geblockt und du hast dir die drei Fragen beantwortet.
00:02:29: Du hast jetzt deine Strategie in drei ehrliche Sätze gebracht, und du weißt jetzt wohin die Reise geht.
00:02:34: Superklasse!
00:02:36: Und jetzt kommt die unbequeme Anschlussfrage, wer fährt denn eigentlich?
00:02:40: Also wenn du Lohns fahren willst okay aber wer sitzt am Steuer?
00:02:45: Die Strategie fühlt sich nicht von selbst aus.
00:02:48: also nur weil du sie hast ist es noch lange nicht umgesetzt.
00:02:50: Also wie macht das?
00:02:51: nicht alleine die Strategie sondern irgendwie muss irgendwer irgendwas machen.
00:02:57: Das ist wie eine Art Maschine, die du anschmeißt musst.
00:02:59: Da passiert in dieser Maschine die Netman Operating Model und die Art und Weise wie dein Unternehmen jeden Tag die Strategie abliefert.
00:03:08: das ist das Operating Modell.
00:03:09: wer macht was?
00:03:10: Wie wird es gemacht und womit wird Es gemacht?
00:03:13: Menschen benutzen Prozesse um Produkte herzustellen.
00:03:17: Wer menschen womit prozesse und was konkret?
00:03:21: was ist das Produkt?
00:03:22: Produkte?
00:03:23: Und jetzt schauen wir mal ehrlich hin, wie die Maschine in den meisten innerbar geführten Unternehmen aussieht.
00:03:30: Ganz normaler Tag und dann kannst du ja mal überprüfen ob du dich da selber wiedererkennst.
00:03:35: Du bist morgens der erste im Betrieb und noch bevor der erste Mitarbeiter kommt hast du die Mails von gestern schon weggearbeitet oder vielleicht hast du zuhause schon damit angefangen?
00:03:43: Dann geht's los!
00:03:44: Der eine fragt, wie der Auftrag weiterlaufen soll.
00:03:48: wo er gerade festhängt entscheidest du gut.
00:03:50: die Büro Kraft fragt, ob du mit dem Kunden Müller-Meier Schulze eine Mahnung schicken darf, entscheidest du.
00:03:57: Die Vorant ruft dich an weil das um irgendwelche Konditionen geht, kümmerst du dich drum.
00:04:02: Angebot für den Neukunden musst du natürlich kalkulieren denn die Preise hast nur du im Kopf und zwischendurch springst du selber nochmal in die Produktion oder auf die Baustelle oder in eine Akte hinein und tust da Dinge, weil ein Kollege krank ist oder weil du nun mal dahin nicht bis da alles erbesten kann Und dann abends um sieben, wenn alle weg sind.
00:04:21: Da machst du denn das was du den ganzen Tag eigentlich machen wolltest nämlich nochmal ein Angebot schreiben noch mal eine Rechnung prüfen irgendwas planen und die Buchhaltung natürlich.
00:04:29: die wollen wir nicht vergessen.
00:04:30: dass musst du natürlich auch machen.
00:04:32: Kennst du das?
00:04:34: Ja ich wette du kennst das.
00:04:36: Die Zahlen sagen Statistiken dass du damit überhaupt gar nicht alleine bist.
00:04:41: Statistisches Bundesamt hat für zwanzig-fünfundzwanzig gemessen Das Vollzeiterwerbstätige in Deutschland rund vierzig Stunden pro Woche arbeiten, das ist nicht verwunderlich.
00:04:51: Vierzig Komma zwei sind es um genau zu sein.
00:04:55: Es gibt einen Forschungsbericht im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums und die haben sich die Selbstständigen angeschaut.
00:05:00: und ein selbstständiger mit beschäftigten also du der Arbeitgeber Die kommen auf knapp dreiundfünfzig Stunden Pro Woche drehen fünfzig also gute zwölf Stunden mehr als Angestellte Vollzeitkräfte.
00:05:14: Und fast jeder zweite Arbeitgeber und Selbstständiger, forty-fünf Prozent arbeitet regelmäßig mehr als achtundvierzig Stunden.
00:05:23: Und bei den Vollzeitangestellten sind das gerade mal vier Prozent.
00:05:27: So ich bin geneigt dann mit den Schulden anzuzucken und zu sagen, na ja Unternehmer sein heißt nämlich arbeiten, dass der Preis fürs Unternehmer seien.
00:05:35: Wir bringen diese ganzen Leute die sich selbstständig machen und sagen denn Ja!
00:05:40: Ich will so unabhängig sein.
00:05:41: Ich will frei sagen wir meine Zeit selbst einteilen können.
00:05:45: Das geht im Leo-Land, aber in der realen Welt ist es eher schwierig wenn du die Dinge nicht richtig tust.
00:05:54: Ich habe also überhaupt kein Problem damit, wenn Unternehmer fleißig sind.
00:05:57: ich hab nur ein Problem damit wenn Unternehmere sechzig, siebzig, achtzig Stunden die Woche arbeiten weil das ist eigentlich die Realität.
00:06:02: ich weiß nicht wo diese Zahlen kommen.
00:06:03: meine erkennt es ist da eine andere wobei die meisten von denen beschäftigt sind.
00:06:10: Es gibt einen Riesenunterschied zwischen Arbeiten und beschäftigt, sagt.
00:06:15: Also es geht nicht um Fleiß sondern es geht um die Frage warum musst du eigentlich viele Stunden arbeiten?
00:06:22: Was ich auch mal gerne in meinen Beratungen sage ist Du kannst zwölf dreizehn vierzehn Stunden am Tag arbeiten.
00:06:28: aber ganz ehrlich was du in acht Stunden nicht hingekriegt hast das wirst du in vierzehnt Stunden auch nicht hinkriegen.
00:06:34: Sondern wenn du vierzehr Stunden am tag arbeiten musst dann stimmt irgendwas im deinem System nicht.
00:06:38: Das gucken wir uns heute an also Bei den allermeisten Betrieben in über sechshundert Beratungen, die ich da gesehen habe.
00:06:48: Das sind nicht dreiundfünfzig Stunden Unternehmerarbeit tatsächlich sondern es sind zehn Stunden Unternehmere Arbeit und dreinvierzig Stunden irgendwelche Ersatzteilarbeit.
00:06:56: du bist dann das Ersatzteil In deinem eigenen Betrieb oder im deinen Betriebssystem in deinem Operating Model.
00:07:03: Du musst alles das machen was andere halt nicht tun.
00:07:06: Jede Entscheidung die bei deinen Tisch läuft läuft über dein Tisch Weil es keine Regel gibt, nach der jemand anders die Entscheidung treffen könnte.
00:07:15: Also wenn du alles entscheiden musst dann musst du das deswegen weil du's nicht geregelt hast dass es jemand anderes entscheiden kann einfach mal auf der Zunge zergehen lassen.
00:07:24: Jede Frage die dir gestellt wird wird dir gestellt weil die Antwort nur in deinem Kopf existiert.
00:07:31: und jedes Mal wenn du einspringst dann musst Du einspringen In dem Fall, wo du einspringen musst.
00:07:39: Kein Prozess gibt es, keine Regeln.
00:07:41: Und im Übrigen weil mir das gerade in den Kopf schießt einen Vorgang aus dieser Woche tatsächlich Dass ein Unternehmer genau aus diesem Grund von seiner Bank keinen Kredit bekommen hat Weil die Bank erkannt hat dass ohne den Unternehmer das gesamte Unternehmen zusammenbricht und haben gesagt ja das Risiko das Ausfallrisiko ist uns groß Wenn sie nicht mehr existieren, funktioniert der Laden nicht und dann ist unser Kredit gefährdet.
00:08:06: Und das ist tatsächlich bei den Banken inzwischen ein ziemlich hartes Rating-Kriterium ob das Unternehmen noch funktioniert wenn ihr als Inhaber ausfalt.
00:08:18: Das nur mal so für den Hinterkopf, meine Bank gibt mir kein Geld ja ausgründen und dass es einen Grund dazu.
00:08:25: Und wenn wir schon dabei sind auch aus dieser Woche Unternehmensveräußerung.
00:08:30: Stell dir mal vor, du willst dein Unternehmen veräußern und wenn du weg bist dann ist das gesamte No-House im Betriebwerk.
00:08:35: Wie soll denn das funktionieren?
00:08:37: Was bitte kaufe ich als Unternehmer?
00:08:38: Ich müsste ja eigentlich dich kaufen!
00:08:40: Und dann musst du aber bitte auch neunzig Stunden die Woche für mich arbeiten.
00:08:44: Das ist ja genau das was du nicht willst, du wirst es ja verkaufen.
00:08:47: Nur wenn alles bei dir hängt, wenn ohne dich... wie stell dir das vor, wie so ein Rad und du bist irgendwo hier die Radnarbe Wenn du die rausziehst, dann plumpsen die ganzen Speichen weg und das Rad bricht in sich zusammen.
00:08:58: Also bin Du diese Funktion hast, dass du quasi die Radnarbe bist.
00:09:02: Dann hat das was du verkaufst keinen Wert.
00:09:07: auch das nochmal einmal für den Hinterkopf.
00:09:09: es wird aber noch eine Folge zu Unternehmenswirt Ermittlung geben da greife ich das gerne nochmal auf.
00:09:14: Wir stellen uns also die spannende Frage oder du stellst dir selber die spannenden Frage läuft jetzt deine Firma weil ein System dein Unternehmen trägt?
00:09:23: Oder weil du persönlich das Unternehmen durch die Woche trägst?
00:09:28: und wenn du ehrlich bist zu dir selbst und deine Antwort lautet das Unternehmen läuft, weil ich funktioniere.
00:09:35: Und zwar genau so lange wie ich funktionere dann muss sofort die Anschlussfrage für dich lauten Wie komme ich da raus?
00:09:43: Wie kann ich das ändern?
00:09:44: denn das ist ein Risiko oder ein Riesenproblem für dein Unternehmen aus den genannten Gründen.
00:09:51: Genau das ist eben die zweite Säule des SOC Modells nämlich das Operating System.
00:09:57: Das ist das System dass du aufbaust Damit du selber an Wichtigkeit in deinem Unternehmen verlierst.
00:10:03: Und Achtung, bitte diese Supercoachingsprüche.
00:10:07: Du musst dich in deinm Unternehmen überflüssig machen und so weiter.
00:10:11: Ja das ist im Kern richtig nur die Art und Weise wie dir das erklären funktioniert leider nicht.
00:10:18: Das ist nämlich kein Mindset-Problem auch eines meiner Lieblingsförder.
00:10:22: Mindset!
00:10:23: Du musst das richtige Mindset haben.
00:10:25: Nein, das musst du nicht sondern du brauchst ein System und ein System kann zu bauen.
00:10:29: Mindset zu bauen ist relativ schwierig, weil du nun mal so bist wie du bist.
00:10:35: Erwartet jetzt aber bitte wenn wir über das Operating Model reden nicht irgendwie Wutschnur und Wiedeln und dass er jetzt irgendwie ein Kaninchen aus dem Zylinder springt oder was total fancy abgefahren ist.
00:10:44: Das ist Operating Modell nicht.
00:10:46: Operatingmodel ist scheißend langweilig!
00:10:48: Das ist wirklich langweillig weil da geht es darum zu gucken wie die Dinge in meinem Unternehmen funktionieren und das ist Arbeit.
00:10:56: Ja, ich persönlich mache lieber Strategie.
00:10:58: Da kannst du ein bisschen rumsparfeln, kannst irgendwie große Bilder aufmachen und sagen da ist die Richtung, dann laufen wir alle hin.
00:11:03: Aber Rating-Model sind die Armeisentituvierer.
00:11:06: Das sind die Leute, die wirklich so bis in die kleinste Kleinigkeit reingehen.
00:11:11: Die sagen ah, da an dem Prozess haben wir noch Mühe zu drehen und da können wir noch einen Schräubchen usw.
00:11:18: So das bin nicht ich ne?
00:11:19: Ich bin mehr so Kondinente keine Hausnummer.
00:11:22: Also... Bitte, Erwartungshalten und Grunderschrauben.
00:11:25: Es erfolgt jetzt kein Zaubertrick.
00:11:28: Fangen wir mal mit dem Begriff insgesamt an Operating-Model.
00:11:31: Konzernsprache beratern mit Laptops ja habe ich auch.
00:11:35: Achtzig Seiten Powerpoint ist das aber nicht!
00:11:36: Die Idee ist eigentlich so einfach dass ihr auf ein Bierdeckel passt.
00:11:40: Operating Model ist die Antwort auf die Frage wie liefert dein Unternehmen das was du strategisch versprochen hast?
00:11:45: Du hast in deiner Strategie dir aufgemalt für wen du was tun willst, in welche Qualität.
00:11:49: Das Operating model soll den ganzen Clubber quatschen umsetzen.
00:11:54: Also, wir sind für den und den Kunden da mit dem und den Nutzen und das Operating Model sagt und so machen wir das und zwar jeden Tag verlässlich auch wenn der Chef nicht da ist auf die gleiche Art und Weise.
00:12:07: Und dieses wie besteht jenfalls in meinem System und nach meiner Erfahrung aus drei Bausteinen plus einen Rahmen drum herum?
00:12:15: Die drei Baustellen sind MPP Menschenprozesse Produkte eingerahmt von IT Daten und KI Inzwischen KI.
00:12:23: Das hat sich jetzt in den letzten zwei Jahren herausgestellt, dass man KI tatsächlich auch sehr produktiv in Unternehmen einsetzen kann wenn man KI nicht nur dafür verwendet die Rechtschreibung an der E-Mail zu korrigieren.
00:12:36: Dafür ist KI nämlich eigentlich nicht gedacht.
00:12:39: Erster Bereich Menschen.
00:12:41: das ist eigentlich das schwierigste Bereich.
00:12:43: Wer macht was in deinem Betrieb und zwar als Rolle Nicht als Person?
00:12:48: Ich würde immer anfangen damit ein Organigramm zu bauen.
00:12:51: Wenn ich Unternehmer bitte ein Organigramm zu machen, dann schreiben die alle Mitarbeiter auf, die sie haben und schreiben die irgendwie untereinander.
00:12:59: Das ist kein Organgramm.
00:13:00: Organogramm ist Menschenlehr.
00:13:01: Wir haben schon eine Podcast-Folge dazu gemacht.
00:13:04: Also dieses Unternehmen braucht verschiedene Rollen.
00:13:07: Es braucht Funktionen, die ausgeübt werden müssen, die gemacht werden müssen.
00:13:10: und da in diese Funktion, in diese Stellen würde man in der Organisationstheorie sagen, da setzt du nachher später Menschen
00:13:18: rein.".
00:13:19: Wer entscheidet was also?
00:13:20: wer welche Abteilung auf ab welcher Stufe darf was entscheiden?
00:13:24: Was sind die Vertretungsrichtlinien, wer vertritt wen.
00:13:27: Oh!
00:13:28: Schöner Einschub.
00:13:30: jedes mal wieder wenn ich E-Mails versende gerade jetzt eine Urlaubszeit und ich kriege so einen Autoresponder zurück wo drin steht Ich bin bis siebenundzwanzigsten achten nicht im Büro Und dieses e-mail wird auch nicht weiter geleitet von keinem lesen.
00:13:42: und wenn du irgendwie ein Problem hast dann wendet dich gerne an irgendeinen einmal Leute was stimmt bei euch nicht?
00:13:49: Also die Leute, die solche Abwesenheitsmails verschenken.
00:13:51: Ich frage euch ernsthaft auch wenn du mich danach hast was läuft bei euch falsch?
00:13:56: Für mich ist das ein Zeichen dafür dass dich erstens mal an einem liegen scheiß interessiert.
00:14:01: lustigerweise aber wenn ich eine E-Mail schreibe dann will ich irgendwas.
00:14:04: ich habe dann irgendetwas ja und mir dann zu sagen fragt euch jemand anderen oh Kann ich schon durchdrehen.
00:14:09: und zweitens ist für mich ein klares zeichen von mangelnder Organisationen bei euch Es muss doch einen stellvertreter geben.
00:14:16: es muss doch jemand geben der die sachen Weiter oder zumindest mal anguckt.
00:14:22: Bei uns gibt es eine klare Regel, diese Autoresponder-Dinger sind auf Todesstrafe verboten.
00:14:28: Gibt's bei mir nicht!
00:14:29: Verboten... Wenn jemand ne Zeit lang nicht da ist und nicht da sein will oder mal drei Tage nicht erreichbar sein will was alles in Ordnung ist dann hat derjenige einen Ansprechpartner und zwar nen festen Ansprechpatner.
00:14:43: man nennt das auch Team Und da wird gesagt, du hör mal ich bin jetzt drei Tage nicht erreichbar.
00:14:49: Ich leite meine E-Mails um und dann werden die E-mails.
00:14:52: das macht dann die IT der Admin, der leitet dann die E Mails um.
00:14:57: es verbleibt aber eine Kopie der E-mail in meinem eigenen Postfach so dass ich wenn ich möchte da reingucken kann.
00:15:06: er weiß sich was los gewesen ist und jenige der die e-mail entgegen nimmt hat jetzt folgende Aufgabe dem Mandanten zurückzuschreiben oder den Kunden und zu sagen, ich habe da eine E-Mail bekommen.
00:15:21: Ich kann jetzt nicht entscheiden ob diese E-mail liegen bleiben kann bis Herr Frau XY wieder im Hause ist.
00:15:29: Wie sehen Sie das?
00:15:29: Sollte ich mich vorher drum kümmern oder reicht es bis Montag wenn derjenige wieder da ist?
00:15:35: Oder aber natürlich wenn ich selber erkenne aus der Fachkompetenz heraus dass kein Aufschub dann kriegt der Mann eine Mehrhallo hier sowieso.
00:15:43: Ich mache die Vertretung für Frau irgendwas und ich kümmere mich um ihr Anliegen, damit er schon mal weiß, wieso kommt jetzt die Mail von jemand anderem?
00:15:50: Und da wird das
00:15:50: abgearbeitet.".
00:15:52: Das hat dann zur Folge, dass in neunzig Prozent aller Fälle die Kunden sagen, ah toll danke für die Antwort!
00:15:58: Dann weiß ich ja Bescheid.
00:16:00: nie hat Zeit bis derjenige wieder da ist.
00:16:02: Und nur zehn Prozent der Mails sind solche, wo wir wirklich vorher ran müssen und dann wird es auch auf das Team verteilt.
00:16:08: So...und das was wirklich getan werden muss Ja das muss dann halt getan werden und zwar macht es dann das Team.
00:16:14: Wir sind ja ein Unternehmen, wir sind zum Beispiel jetzt in Steuerberatungskanzlei Und derjenige der sich an uns wendet da hatten Probleme mit am Ende aller Tag ist ihm das vollkommen Latte.
00:16:23: Wer hat dieses Problem löst?
00:16:25: Hauptsache das Problem wird gelöst von seinem Steuerberater.
00:16:28: Das ist die Kanzlei, das ist nicht der einzige Sachbearbeiter.
00:16:31: Und aus diesem Grund bitte Autoresponder tut euch selber den Gefallen weg.
00:16:36: damit Weitere Effekt, der stattfindet ist wenn der Kollege aus dem Urlaub wiederkommt.
00:16:42: Dann guckt er in seinen E-Mail Postfach da weil der NCC gesetzt wurde.
00:16:45: bei den Antworten sieht er dann auch gleich dass das bearbeitet worden ist und hat dann noch fünf Mails abzuarbeiten und nicht Fünfzig.
00:16:54: Das heißt das was normalerweise im Unternehmen stattfindete.
00:16:57: ich geht zwei Wochen in den Urlaub.
00:16:58: Wenn die wiederkommen dann bieten wir ein Schreibtisch sich und das im E-mail Postfach stecken acht hundert E-mails und bearbeitet.
00:17:04: das gibt es bei uns nicht Getreu unseres Wahlspraches, unsere Vision.
00:17:09: Wir wollen Arbeitsplatz von dem wir keinen Urlaub brauchen.
00:17:11: Dazu gehört auch dass wenn ich Urlaub hatte nicht am ersten Tag da sitze und gleich wieder in den Urlaub gehen könnte weil ich einen Kollaps kriege.
00:17:18: Ja?
00:17:18: Wir arbeiten die Sachen für die Kollegen weg.
00:17:20: das klappt aber auch nur Jetzt ein kleiner Insights aus der Strategie der SRB.
00:17:26: Das klappt Aber auch nur weil meine Mitarbeiter nicht zu hundertzwanzig Prozent ausgelastet sind sondern weil Ich genau Für solche Sachen Zeit lasse.
00:17:35: Die Auslastung meiner Mitarbeiter, die zeitliche Kapazität meiner Mitarbeiter ist nicht bei hundert Prozent.
00:17:39: Sie ist bewusst und gewollt drunter aus zwei Gründen.
00:17:43: Erstens ich möchte die Mitarbeiter zeitlich nicht überlasten.
00:17:48: Ich weiß dass sie gut arbeiten viel arbeiten hart arbeiten aber ich muss die noch voll ballern bis zum Schwindelig werden Und ich muss in der Lage sein Vertretungen zu machen auch mal kurzfristig.
00:17:58: Es ist ja nicht immer nur ein geplanter Urlaub sondern wenn man eine Gribbe hat dann fliegt man auf die Seite und da muss am nächsten Tag irgendwas passieren.
00:18:04: Und für Projekte natürlich und dafür reservieren wir uns Zeiten.
00:18:08: Das, liebe Leute ist etwas das der Chef ihr organisieren müsst!
00:18:13: Ihr müsst die Entscheidung treffen, die Mitarbeiter nicht bis zum Anschlag voll zu knallen sondern Luft zu lassen dafür dass sie auch für den Kollegen einspringen können.
00:18:21: Wenn ihr das nicht macht habt ihr einen zackvoll Einzelkämpfer da sitzen wo jeder nach dem Modu rettet sich verkern rum paddelt.
00:18:29: aber es gibt keinen miteinander und das ist eure Schuld.
00:18:32: Ihr müsst das ändern und dieser Autoresponder ist für mich ein Zeichen dafür, wie ihr in eurem Betrieb arbeitet.
00:18:40: Das musst du mal raus!
00:18:41: Total viel zu sagen.
00:18:44: Führung ja wo habt ihr eigentlich mal Führungen gelernt?
00:18:47: Ich kriege hier wilde Handzeichen aus der Regie Und ich lese von den Lippen ab und es wird sich irgendwie.
00:18:53: das Wort kommt zum Punkt.
00:18:57: Zweitens Prozesse.
00:19:02: Wie läuft ein Auftrag durch deinen Betrieb?
00:19:04: Und zwar von der Anfrage, hallo lieber Herr ich hätte oder Frau.
00:19:08: Ich hätte gerne Punkt Punkt Punkt.
00:19:10: was passiert da?
00:19:12: man nennt das den Achtung ideal typischen Wertschöpfungsprozess heißt wenn alles superläuft wie funktioniert es dann von der auftrags erteilung?
00:19:26: wie kommt die rein per Telefon schriftlich per Mail per fax per Robots was weiß ich So, und was passiert dann in einzelnen Schritten?
00:19:33: Was passiert bis das Geld auf dem Konto ist.
00:19:36: Okay!
00:19:37: Und baut das mal für eine normale Leistung bei euch auf.
00:19:40: Bei uns gibt es das ja.
00:19:41: eine Mandatsanfrage die geht ein, in der Regel geht sie bei uns telefonisch oder per E-Mail ein.
00:19:46: je nachdem wie sie eingeht wird ein anderer Prozess in Gange gesetzt und dann wird ne Entscheidung getroffen.
00:19:53: dass Grimium das entscheidet steht auch fest.
00:19:55: wir haben klare Kriterien wen wir annehmen wollen, wenn wir nicht annehmen und dann gibt es einen Onboarding Prozess usw.
00:20:04: Ja macht das bei euch bitte auch mal.
00:20:06: egal ob ihr ein Elektriker seid Maler Dachdecker Becker wie auch immer wenn der Auftrag eingeht was passiert?
00:20:13: Und ihr werdet feststellen dass ihr das gar nicht definiert habt und das bedeutet ihr fangt jedesmal wieder von vorne an und verbraucht unglaublich viel Zeit.
00:20:22: Onboarding prozess im übrigen ich bin In den Entscheidungsprozess, ob ein Mandat angenommen wird oder nicht nur rudimentär eingebunden.
00:20:33: Ich werde informiert aber ich habe nicht wirklich die Entscheidungsgewalt darüber.
00:20:37: Ja, ich kann aber meinen Sämpf dazu geben.
00:20:40: Okay und der gesamte Onboarding Prozess Den sehe ich überhaupt nicht.
00:20:45: Das machen Mitarbeiter Wir haben denen.
00:20:47: irgendwann mal arbeitet im Prozess Und da wird immer weiter geführt weil sich auch Dinge ändern.
00:20:53: Ich habe aber mit diesem gesamten Prozess wirklich gar nichts zu tun.
00:20:57: Und es gibt, und das muss ich auch zugeben... Es gibt Mandate die hab' ich noch nie gesehen weil ich mit denen überhaupt eigentlich zu tun habe.
00:21:02: also ich muss nicht alles wissen und ich will auch gar nicht alles Wissen.
00:21:07: Nun gut!
00:21:08: Also idealtypischer Wertschöpfungsprozess.
00:21:12: Nächster Punkt Auch da Prozessmanagement gibt es schon eine Podcastfolge.
00:21:16: Zu werden wir aber auch noch ein bisschen tiefer legen sagt man ja so schön.
00:21:20: drittens Produkte.
00:21:22: Was genau bietest du an?
00:21:23: Du brauchst Produkte.
00:21:25: Malermeister ist kein Produkt, Steuerberater ist kein Product, Rechtsanwalt ist kein Produkt.
00:21:29: Sondern das sind Tätigkeitsbeschreibungen.
00:21:32: Ich bin Steuerberatter unter anderem Lieber Unternehmensberater!
00:21:35: Ich muss ein Produkt anbieten ich muss irgendwas haben Einmal Jahresabschluss mit Besprechung Mit Betriebswirtschaftliche Analyse und die Schnüre ein Paket Und dieses Paket kostet Euro X Und das kann man eigentlich in fast jedem Gewerk, will ich mal sagen.
00:21:53: In fast jeden nicht in jedem.
00:21:55: Aber an fast jedem gewerkt kannst du solche Pakete schnüren.
00:21:58: Das Lustige ist wenn du dann ein Paket zusammenbaust, dann kommst du aus der Vergleichbarkeit raus.
00:22:02: Weil bei dem einen, bleiben wir mal beim Beispiel Steuerberater, bei dem Einsteuerberater ist die Bilanzbesprechung inkludiert, bei den anderen nicht.
00:22:08: Bei dem eine sind betriebswirtschaftliche Analyse dabei, die meisten wissen überhaupt gar nicht was das ist und so weiter und so.
00:22:13: Also ihr kommt damit auch so ein bisschen aus der Und habt ein tolles Paket, das ihr schnüren könnt für euren Mandanten.
00:22:19: Weil ihr glaubt, dass dem Mandantendast nützt.
00:22:22: Ob dem das nütst?
00:22:23: Das wird euch der Mandant erzählen!
00:22:25: Ich habe Bilanzbesprechungen erlebt wo der Steuerberater angefangen hat ab dem Deckblatt vorzulesen und dann lagen nach vier Minuten alle mit einem Knacker auf den Tisch im Original.
00:22:35: Ich hab es einmal erlebt da hat er einen Mandant angefangen zu schnarchen.
00:22:38: Das ist ein Zeichen dafür... ...dass das völlig sinnfrei ist was ihr da tut.
00:22:43: Okay, also was genau bietest du an?
00:22:45: In welcher Form bietst du das an?
00:22:47: Hast du eine definierte Qualität?
00:22:49: Hast Du einen definierten Preis?
00:22:51: Sind die Leistungen in dem Paket drin stecken?
00:22:53: definiert damit und nicht permanent overperforms wie man als Lateiner zu sagen fliegt.
00:22:58: Und können deine Mitarbeiter deine Pakete verkaufen oder kannst du es nur tun?
00:23:04: Meistens kannst du's nur tun wenn diese Paketen nicht standardisiert sind.
00:23:10: Sind die Pakete standardisieren?
00:23:11: Eine Schraube?
00:23:12: Ja, das kann jeder verkaufen.
00:23:15: Deine Konstruktion mutmaßlich nicht!
00:23:17: Aber je mehr er standardisiert, desto mehr seid ihr selbst aus dem Verkaufsprozess raus.
00:23:23: Und um diese drei Baustellen herum Menschenprozesseprodukte da liegt ein Rahmen.
00:23:27: Warum ist das der Rahmen?
00:23:28: Weil ohne IT in der heutigen Zeit nichts mehr läuft.
00:23:33: Auch das im Übrigen Liebe Leute Oah, da bin ich irgendwie so meckerig drauf Ich muss mal in die Regie gucken.
00:23:41: Sie lächelt Also...ich mach weiter Leute, wenn ihr so ein Smartphone in der Hand habt und das einzige was ihr darauf könnt ist Instagram und WhatsApp.
00:23:52: Dann macht ihr einen strategischen Fehler!
00:23:55: Ich kenne ganz viele Leute die sind im Bereich zwischen Fünfzig und Sechzig.
00:23:59: Und sie gucken mich dann immer und sagen ja mit dem Handy oder mit der IT und so weiter.
00:24:04: Ach da bin ich nicht da habe ich gar keine Lust mich mehr zu beschäftigen.
00:24:06: Da sage ich dir immer Kinder erst, wenn es scheiße läuft für euch, dann liebt ihr noch vierzig Jahre.
00:24:11: Vierzig?
00:24:11: Wenn du fünfzig bist Noch vierzig Jahre Leben.
00:24:13: bei der heutigen Medizin kriegst du nicht mal mit Whiskey weg.
00:24:17: Kann passieren, noch vierzig jahre!
00:24:19: Das iPhone kam zwei tausend und sieben auf den Markt.
00:24:24: das sind noch keine zwanzig Jahre.
00:24:27: und überliege man bitte was dieses Gerät angestellt hat mit unserer Gesellschaft?
00:24:31: Und das ganze Mal zwei und ihr seid jetzt schon abgehängt.
00:24:36: ja das einzige was ihr könnt ist einen analogen Einkaufswagen Chip in Einkaufswagen zu stecken.
00:24:41: dann seid ihr fertig mit IT.
00:24:43: Also sorry, das funktioniert nicht mehr.
00:24:46: Ihr müsst euch... Ob ihr das wollt oder nicht mit IT beschäftigen?
00:24:50: Ihr müsst euren Computer vernünftig bedienen können!
00:24:52: Ihr müsst in eure Software bedienen und ihr müsst euer Telefon bedienen.
00:24:56: Das ist auch scheißegal ob das ein iPhone ist oder ein Android oder was auch immer ihr benutzen wollt.
00:25:01: aber kennt euch bitte damit aus und Achtung benutzt es als Arbeitsmittel.
00:25:06: Bei mir zum Beispiel auf meinem Haupt Handy sind keine Social Media Apps drauf.
00:25:12: Null Spiele... weiß ich, habe ich noch nie auf meinem Handy ein Spiel gehabt.
00:25:19: Mach' ich nicht!
00:25:20: So keine Social Media Apps damit ich nicht aus Langeweile darauf rumdrücke.
00:25:24: Ich hab mir einen Social Media Handy, ein zweites iPhone.
00:25:27: Auf dem sind meine Social Media App drauf Damit ich nicht in die Versuchung komme meine Zeit zu verdatteln indem ich Instagram Videos mehr angucke.
00:25:35: Und glaubt mir auch wenn ihr sagt nö da mach ja gar nicht nur zwei Dinger und dann geh ich daraus.
00:25:39: Ah tut ihr nicht.
00:25:40: das ist Also.
00:25:42: diese Algorithmen sind so geschrieben, dass ihr immer wieder noch was Tolles kriegt und noch etwas Tolles.
00:25:45: Der ist menschlich hierher ein Dopamin
00:25:47: usw.,
00:25:47: der will immer noch den nächsten Clips sehen oder wenn er wieder auf die Uhr guckt, dann sind es in etwa vierzehn Minuten um.
00:25:52: Also raus schmeißen!
00:25:54: Die Software mit der ihr arbeitet, die müsst ihr können – nicht bis ins Letzte aber ihr müsst zumindest wissen, was damit geht.
00:26:03: Ganz ehrlich ich habe dieses Software mit dem wir hier arbeiten das ist die Steuerbaratessofte Addison.
00:26:11: Da habe ich zwei tausend und zwei mit angefangen.
00:26:13: Und zweitausendundzwei bis sagen wir mal, zweitausendsechs sieben konnte ich dieses Software aus dem FF.
00:26:21: danach bin ich immer weiter aus der Operations rausgerutscht.
00:26:24: Ich hab also das Einkommenssteuermodul oder sowas.
00:26:27: Das habe ich seit hundert von Jahren nicht gesehen.
00:26:30: Also ich kann inzwischen damit nicht mehr wirklich umgehen.
00:26:33: Das muss ich aber auch nicht.
00:26:34: Ich halte mich aber auf dem laufenden indem ich nämlich zu diesen Edison Veranstaltungen hier sind Dialogtag zum Beispiel Und schaue mir an, was dieses Software kann und vor allen Dingen, was geplant ist.
00:26:44: Damit ich die strategischen Entscheidungen treffen kann und weiß wo der Hase hin hobbelt, was die IT angeht.
00:26:52: Auch aus dem Nähkästchen, aus der praktischen Anwendung... Ich war an diesem Jahr in Stuttgart auf dem Endes im Dialogtag und habe dort Dinge mitgenommen, die dazu führen dass ich jetzt ein Projekt aufgesetzt hab und mich meinen Leuten hinsetzen und einmal diese ganze IT-Nutzung in unserem Unternehmen nochmal wieder gerade ziehe meiner Meinung nach richtige Richtung bringen.
00:27:11: Das im Übrigen ist meine Aufgabe als Unternehmer, ich muss nicht wissen wie ein Bohrungssatz einzugeben ist aber ich muss wissen wo die Richtungen führt.
00:27:21: Gut also IT wirklich wichtig.
00:27:26: Daten jedes Unternehmen jedes Unternehmen.
00:27:29: Ich wiederhole Jedes Unternehmen ist ein Datenunternehmen.
00:27:35: Ich kenne ein Unternehmen, das ist ein Freizeitpark.
00:27:38: Die wissen die durchschnittliche Schuhgröße der Freizeitsparkbesucher und es ist kein Scherz!
00:27:45: Weil da man nämlich auf Iseln reiten konnte, hat sich hier eine Grüße nach Nessendorf.
00:27:50: Ein Islandlandspielhof in Nessendov.
00:27:52: Eine Reise wird insbesondere wenn ihr kleine Kinder habt gerne hinfahren.
00:27:56: Die haben Strichlisten gemacht, welche Steigbügel sie rausgegeben haben.
00:27:59: Und die Steig-Bügel hängen ab – die Größe von den Steigbeugeln hängen Ab von der Schuhgröße.
00:28:03: und dann konnten die daran messen wie groß die Menschen waren, die in diesem Park waren.
00:28:09: Also hier konnten die damit ausrechnen, wie viel Prozent Kinder?
00:28:12: Wie viele Prozent Erwachsene?
00:28:13: Die haben aufgeschrieben, aus welchen Regionen auf dem Park lassen die Leute kommen, damit Sie wissen, wie sie ihre Wärmung schalten ist usw.
00:28:19: usw.,
00:28:19: als Wetteraufzeichnungen.
00:28:21: Wenn die Wetteraufzeichnungen in Deutschland auf einmal, auf einen Schlag gelöscht werden dann gehen wir alle in den Esel und Landspielhof Nessendorf weil da sind die Wettauftechnung der letzten zwanzig Jahre.
00:28:31: Warum?
00:28:32: Weil sie nämlich mitgeplottet haben wie warm Wolkenlage Sonneinstrahlung wie viel Besucher.
00:28:38: das heißt wenn die aus Erfahrung jetzt in den Wetterbericht gucken dann wissen die genau wenn am Freitag an einem freitag die Sonne scheint es ist aber bewölkt und maximal einundzwanzig Grad Wissen die auf zehn Leute genau, wie viele Menschen in den Park kommen?
00:28:53: Und danach planen sie dem Personal-Einsatz.
00:28:56: Danach planen Sie, wie viel Pommes die bereitstellen müssen, welche Esel da stehen müssen und so weiter, abgefahren.
00:29:03: Jedes Unternehmen ist ein Datenunternehmen jedes Unternehmen.
00:29:07: Und KI fängt aus meiner Sicht dann an.
00:29:11: wirklich um den echt Spaß zu machen wenn du beginnst deine eigene Arbeit an die KI-Auslager oder die hohe Schule, wenn du Stellen in deinem Organigramm an die AI auslagerst.
00:29:27: KI ist nicht dafür da zu sagen, formulier mir mal diese E-Mail ein bisschen freundlicher okay?
00:29:33: Das kannst Du auch machen aber das ist nicht KI Benutzung.
00:29:36: Wenn ich Seminare halte dann frage ich immer liebe Leute wer von euch setzt denn KI ein?
00:29:41: und dann melden sich irgendwie alle und dann sage ich so und alle die KI benutzen um Apfelkuchen Rezepte sich rausruhen zu lassen.
00:29:47: Die nehmen bitte den Arm runter, sondern nur die, die jeden Tag wirklich produktiv damit arbeiten und dann sind die Hände alle auf dem Tisch.
00:29:54: Können wir nicht mit dran vorbei?
00:29:57: Müssen wir machen!
00:29:59: Okay, mal ganz abgesehen davon das IT natürlich auch so für harte Dinge da ist für Nachkalkulation gerade im Handwerk
00:30:05: usw.,
00:30:06: also kümmert euch um eure IT.
00:30:07: Die IT entscheidet darüber ob ihr gewinnt oder verliert weil ihr Datenmaterial braucht und das kommt aus der IT.
00:30:14: okay Das war's Das ist alles.
00:30:17: Einfach, oder?
00:30:18: Kanidchen, Hut?
00:30:19: Nein!
00:30:20: Wutschel und Wedeln?
00:30:20: Nein.
00:30:21: Menschen, Prozesse, Produkte eingerahmt von IT, von Daten & KI, Bombs Operating Model.
00:30:29: Der Teufel steckt natürlich wie immer im Detail Aber du musst dich mit diesen drei Dingen beschäftigen.
00:30:37: Und wenn alle drei Sachen, Menschen, prozesse Produkte ineinandergreifen Wie ein Uhrwerk dann zeigt die Uhr auch die richtige Zeit an.
00:30:46: Wird die falsche Zeit angezeigt oder weil irgendwas nicht stimmt in diesem Operating Model, dann funktionieren halt die Dinge, die ihr wollt nicht?
00:30:52: Was ist die Zeit?
00:30:56: Die Zeit ist die Strategie!
00:30:57: Ihr könnt also gucken wenn eure Rädchen in Menschenprozesseprodukte nicht funktionieren, dann werdet ihr sehen dass eure Strategie nicht umgesetzt wird und das ist ein Signal dafür, dass irgendwo im Operating Modell irgendetwas nicht stimmt.
00:31:11: So wie misst du das?
00:31:12: Die ganze Geschichte?
00:31:14: Na ja, du kannst es zum Beispiel messen über Controlling und da kommen wir beim nächsten Mal zu.
00:31:22: Für heute bin ich erst mal mit dem Operating Model fertig.
00:31:24: natürlich wird uns das in den kommenden Folgen noch weiter begleiten.
00:31:27: was mich interessiert ist welchen Teil wünscht ihr euch?
00:31:32: Was sollte ich als nächstes machen?
00:31:33: Was soll dich tiefer beleuchten im Operating model?
00:31:35: IT Daten KI Menschen Prozesse Produkte?
00:31:40: Schreibt mir das gerne auf LinkedIn am besten.
00:31:43: Da kriegt ihr mich am Besten zu fassen, schickt mir eine direkte Nachricht und dann greif ich das gerne drauf.
00:31:50: Und nun schauen wir mal ob ich meinen Job auch vernünftig gemacht habe, nämlich ob die drei Versprechen vom Anfang eingelöst sind.
00:31:57: Ich hatte gesagt, ich erkläre euch was ein Operating-Model überhaupt ist.
00:31:59: Menschenprozesse, Produkte eingerahmt von IT und Daten.
00:32:03: Hm, ich glaube dass hab' ich gemacht!
00:32:06: Wie ist eure Meldung?
00:32:07: Reicht
00:32:07: das?!
00:32:09: eine Idee davon was ein Operating Model ist, zweiter Punkt woran erkennst du dass du selbst das Operating Modul bist und was sich diese Abhängigkeit wirklich kostet?
00:32:19: ich glaube das habe ich deutlich gemacht.
00:32:20: Kostet euch jede Menge vor allem Zeit, Lebenszeit, Gesundheit und wie ihr erkennt dass ihr das seid wisst ihr jetzt.
00:32:28: und drittens wie du anfängst ein System zu bauen das ohne dich läuft.
00:32:33: zu diesen drei Punkten drei Merksätze Merksatz Nummer eins, die Strategie entscheidet wohin du willst.
00:32:38: Das Operating-Model entscheidet ob du daran kommst.
00:32:42: Nummer zwei ein Unternehmen das nur mit dir läuft ist kein Unternehmen.
00:32:47: das sind Arbeitsplätze mit Personal.
00:32:49: und drittens den hast du schon zwanzig tausend mal gehört von mir System schlägt Intensität immer.
00:32:56: Und um diesen dritten Punkt noch ein bisschen weiter auszuführen kommt jetzt der Chefsache Krisetipp bei dem ich euch einen Hinweis gebe wie ihr mit der einen Entscheidung in dieser Woche loslegen könnt, euer Operating Model zu bauen.
00:33:10: Los geht's!
00:33:13: Der Chefsache-Krise-Tipp Kinners.
00:33:16: ihr seid Unternehmer.
00:33:18: Ihr habt ein Bauchgefühl.
00:33:20: Ihr wisst das in eurem Laden irgendwas nicht vernünftig läuft und eigentlich wisst ihr auch so'n bisschen wo da Hase hin hobbelt.
00:33:30: Ihr wusst nur nicht warum er hobbelt?
00:33:32: So... Ich würde sagen, über der Hälfte der Chefsare Krisetipps komme ich irgendwie mit dem Zettel und Stift um die Kurve.
00:33:38: Und Tata-Ratara eine Überraschung.
00:33:40: was passiert jetzt wieder?
00:33:41: Nehmt euch euren Kalender von den letzten zwei Wochen nur die letzten zwei wochen mehr nicht!
00:33:48: Dann schreibt ihr auf ein Zettl oder das mache ich gerne in Workshops wenn ich gerufen werde um das Operating Model neu aufzubauen Dann stelle ich mich an eine Tür oder irgendwo, wo man Sachen hinkleben kann und arbeite mit Post-Its.
00:34:06: Post-It, jedes Problem auf einen Zettel und alle Zetteln irgendwie an die Tür kleben.
00:34:10: Warum ne Tür?
00:34:10: Weil's da am besten klebt!
00:34:13: Und dann schreibt ihr alles was euch in den letzten zwei Wochen genervt hat.
00:34:17: bitte Post-ITs nehmen so klein wie möglich um den schönen dicken fetten Adding damit dir keine Romane draufschreibt Stichwort erreichen.
00:34:24: So und dann haut ihr das an die Türe Und wenn ihr das gemacht habt, dann bringt ihr die und eine Tür ist ja auch schön lang.
00:34:30: Ja, bringt ihr den rein folgen nach oben alles was euch am meisten genervt habt und dann geht ihr irgendwie die Reihe runter bis jetzt dem landet was euch einfach nur nervt.
00:34:38: aber es nicht so ein riesen nervös.
00:34:41: So ein irgendwas landet oben und ihr werdet feststellen dass was da oben landet das steht mit anderen Wort noch acht mal auf euren Klebezetteln Klassert das.
00:34:50: Also nehmt eine gleichartige Probleme auf einer gleichartigen Stufe und dann habt ihr oben die Klebezettel von den Dingen, die euch am meisten nerven.
00:34:58: Dann dokumentiert ihr das.
00:34:59: wie macht ihr das?
00:35:00: Ihr macht ein Foto... ...von der Tür mit den Klebezelten.
00:35:04: So da habt ihr es schon mal dokumentiert!
00:35:05: Und dann nimmt ihr euch diese Probleme eins nach dem anderen.
00:35:10: Macht euch einen Plan bis wann ihr die gelöst haben wollt und dann leg los.
00:35:15: Wenn ihr bei einem oder anderen Problem nicht weiter wisst, ihr wisst wo ihr mich findet Das ist eine sehr effiziente Form von Beratung, die wir da gemeinsam machen können.
00:35:24: Dass ihr nämlich sagt pass auf ich habe genau dieses eine Problem, dann stelle ich euch für mal zwanzig doofe Fragen und nur dadurch dass ich euch diese Fragen stell fällt euch meistens Schulgelösungen zu den Probleme ein.
00:35:34: Ihr braucht aber jemanden der von draußen drauf guckt.
00:35:36: Wenn ich es nicht bin nehmt euch jemand andere!
00:35:39: Das ist der Chefsere-Krise-Tipp für heute.
00:35:41: Und immer an Herrn Güte denken.
00:35:43: Erfolg hat.
00:35:43: drei Buchstaben T-U-N Viel Spaß und viel Erfolg.
00:35:50: Das war Chefsache.
00:35:51: Krise der Podcast für Inhaberinnen und Inhabern, die Klarheit wollen und Verantwortung überleben.
00:35:55: Wenn du beim Zuhören gemerkt hast, dass du bei den ganzen Tests und Fragen, die ich gestellt habe durchgefallen bist dann von morgen an mit dem Chefsachen-Krise-Tipp.
00:36:04: Wenn dir diese Folge geholfen hat, dann teile sie bitte mit irgendeinem Inhaberin, die seit Jahren keinen Urlaub gemacht haben, die immer sagen, oh, ich muss so viel Arbeit!
00:36:13: Und nein, und wieder sechzig Stunden dieser Woche ohne mich passiert hier gar nichts und meine Leute sind alle blöd.
00:36:18: schicken... diesen Leuten, diesem Podcast.
00:36:21: Denn du kennst garantiert jemanden der Hilfe braucht und dem vielleicht diese Podcastfolge oder auch die anderen Podcastfolgen helfen.
00:36:29: Mich findest Du auf rosemberg-konsulting.de Oder auf LinkedIn Und da kannst Du wenn Du das möchtest mit mir ein vertrauliches Gespräch buchen.
00:36:39: In vierzehn Tagen kommt die nächste Folge Und dann vervollständigen wir das Fundament, nämlich mit der dritten Säule.
00:36:45: Wir kümmern uns um Kontrolling und keine Sorge es wird nicht so trocken wie es sich anhört.
00:36:50: Bis dahin wünsche ich dir allerbeste Entscheidungen gute Erkenntnisse.
00:36:54: Schau genau hin, dass dein Unternehmen läuft, denn du weißt ja Gefahr erkannt, Gefahr gebannt bis zum nächsten Mal!
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